Großbritannien: Rekordstrafe für asiatischen CD-Händler

Der in Hongkong ansässige Versandhändler CD-WOW unterlag in einem Rechtsstreit der Britischen Phonoindustrie (BPI) und muss nun umgerechnet etwa 59 Mio. Euro Schadenersatz an diverse britische Labels zahlen.

Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass CD-WOW illegal günstige Musik-CDs und DVDs aus Fernost nach Großbritannien importiert habe, um so von den internationalen Preisunterschieden zu profitieren.

CD-WOW war es in der Vergangenheit bereits richterlich untersagt worden, weiterhin asiatische CDs in den EWR einzuführen. Die BPI sieht dieses Urteil als Vorbild, um auch gegen andere Händler vorzugehen, die importierte CDs vertreiben.

Was ich daran nicht so ganz verstehe… CD-WOW selbst sitzt in Hongkong, versendet wird aus Singapur und der einzige, der irgendetwas importiert, ist der Kunde selber. Die unterschiedlichen Webseiten für die einzelnen Länder in Landessprache dürften da nicht ausschlaggebend sein, zumal es auch keine .co.uk Webseite gibt. Wie kann man einem Händler in Asien den Versand nach UK untersagen und solch eine Strafe verhängen? Müssen die überhaupt zahlen?

Quelle: Der Standard

2 Reaktionen zu “Großbritannien: Rekordstrafe für asiatischen CD-Händler”

  1. Hannes

    Andere Länder, andere Sitten.
    Hannes

  2. orbital

    Rainer, ollen Ei! 4 Wochen Sperre oder watt? Wollte mich einfach mal melden tun und Dir ‘nen Gruß da lassen… ist eh zu ruhig hier bei Dir!

    Bis denne!
    Ollen orbi

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